Anleitung
Einzahlungsschein erstellen – gratis und in einer Minute
Der Einzahlungsschein der Schweiz ist heute die QR-Rechnung. So erzeugst du ihn online, ohne Formulare und ohne Software.
Einzahlungsschein heisst heute QR-Rechnung
Wer in der Schweiz einen Einzahlungsschein erstellen möchte, erstellt seit der Zahlungsumstellung eine QR-Rechnung. Der orange und der rote Einzahlungsschein sind Geschichte, an ihre Stelle ist der QR-Einzahlungsschein getreten: unten auf der Rechnung ein Empfangsschein, daneben der Zahlteil und in dessen Mitte der Swiss QR Code mit dem Schweizerkreuz. Im Code stecken alle Angaben, die die Bank für die Zahlung braucht – IBAN, Empfängername und Adresse, Betrag, Währung und bei Bedarf eine Referenz oder eine Mitteilung. Der Vorteil gegenüber früher: Niemand muss mehr Zahlen abtippen. Die zahlende Person scannt den Code in der Banking-App, kontrolliert die Angaben und gibt die Zahlung frei. Tippfehler bei IBAN oder Betrag entfallen, und die Zahlung lässt sich dank Referenz automatisch der richtigen Rechnung zuordnen.
So erstellst du einen Einzahlungsschein in vier Schritten
Mit SwissQRLink dauert der ganze Vorgang weniger als eine Minute. Du brauchst nur deine Kontoangaben:
- 1. Empfänger erfassen: IBAN oder QR-IBAN sowie Name, Strasse, Hausnummer, Postleitzahl, Ort und Land des Kontoinhabers.
- 2. Betrag und Währung wählen: CHF oder EUR, oder das Betragsfeld bewusst leer lassen.
- 3. Optional die zahlende Person und eine Mitteilung ergänzen, damit klar ist, worum es geht.
- 4. Einzahlungsschein erzeugen: als Link teilen oder als PDF herunterladen und ausdrucken.
Digital versenden oder ausdrucken
Der Einzahlungsschein entsteht als Link. Du kannst ihn per E-Mail, Messenger, Kundenportal oder QR-Code auf einem Plakat weitergeben. Wer den Link öffnet, sieht den Zahlteil auf dem Bildschirm, kann ihn direkt mit der Banking-App abscannen oder als PDF herunterladen und im E-Banking hochladen. Für den Versand auf Papier lädst du das PDF herunter und druckst es auf weissem A4-Papier. Der Zahlteil hält die vorgeschriebenen Masse von 210 auf 105 Millimeter ein, sodass ihn jede Bank und jeder Postschalter einlesen kann. Drucke ohne Skalierung, also mit hundert Prozent Grösse, damit der Code lesbar bleibt.
Welche Angaben Pflicht sind
Zwingend sind eine gültige IBAN aus der Schweiz oder Liechtenstein, der vollständige Name und die vollständige Adresse des Empfängers sowie die Währung. Optional sind Betrag, Angaben zur zahlenden Person, Referenz und Mitteilung. Wichtig ist die Kombination: Eine QR-IBAN verlangt immer eine QR-Referenz mit 27 Stellen, eine normale IBAN entweder keine Referenz oder eine Creditor Reference nach ISO 11649, die mit RF beginnt. Erfasst du eine zahlende Person, müssen Name, Strasse, Hausnummer, Postleitzahl und Ort vollständig vorhanden sein – halbe Adressen weist die Norm zurück. SwissQRLink prüft alle Regeln beim Eintippen und meldet Fehler, bevor ein unbrauchbarer Einzahlungsschein entsteht.
Gratis, ohne Account und ohne Datenspeicherung
SwissQRLink verlangt keine Registrierung und speichert keine Zahlungsdaten. Alle Angaben stehen ausschliesslich im Link und werden im Browser verarbeitet. Das heisst umgekehrt: Wer den Link hat, sieht die darin enthaltenen Angaben. Sende Einzahlungsscheine mit Namen und Adressen deshalb nur an die betroffene Person und nicht in offene Gruppenchats. Für wiederkehrende Rechnungen bewahrst du den Link einfach selbst auf oder erzeugst ihn jedes Mal neu – zum Beispiel automatisch aus deinem Rechnungsprogramm.
Jetzt QR-Rechnung erstellen
Gratis, ohne Account und in unter einer Minute – direkt im Browser.