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Grundlagen

QR-IBAN: Unterschied, Erkennung und richtige Verwendung

Die QR-IBAN ist mehr als eine zweite Kontonummer – sie bestimmt, welche Referenz deine QR-Rechnung tragen muss.

QR-IBAN und IBAN: der Unterschied

Jedes Schweizer Konto hat eine IBAN. Zusätzlich vergeben viele Banken eine QR-IBAN – dieselbe Kontonummer, aber mit einer speziellen Institutsnummer. Die QR-IBAN ist der Nachfolger des früheren orangen Einzahlungsscheins mit Referenznummer und existiert zu einem einzigen Zweck: Sie signalisiert dem Bankensystem, dass zu dieser Zahlung immer eine strukturierte Referenz gehört. Das hat eine harte Konsequenz. Eine QR-Rechnung mit QR-IBAN ohne QR-Referenz ist ungültig und wird abgewiesen. Umgekehrt darf eine normale IBAN nie mit einer QR-Referenz kombiniert werden. Genau an dieser Regel scheitern die meisten selbst gebauten QR-Rechnungen.

So liest du eine IBAN

Eine schweizerische IBAN hat 21 Zeichen und ist immer gleich aufgebaut:

  • Stellen 1 bis 2: Ländercode, CH für die Schweiz oder LI für Liechtenstein.
  • Stellen 3 bis 4: Prüfziffern, berechnet nach dem Verfahren Modulo 97.
  • Stellen 5 bis 9: Institutsnummer der Bank – hier entscheidet sich QR-IBAN oder nicht.
  • Stellen 10 bis 21: Kontonummer beim jeweiligen Institut.

Welche Referenz zu welcher IBAN passt

Bei einer QR-IBAN gehört eine QR-Referenz mit genau 27 Ziffern dazu, deren letzte Stelle eine Prüfziffer nach Modulo 10 rekursiv ist. Sie ersetzt die frühere Referenznummer des orangen Einzahlungsscheins. Bei einer normalen IBAN hast du zwei Möglichkeiten: keine Referenz – dann ordnest du Zahlungen über Name und Mitteilung zu – oder eine Creditor Reference nach ISO 11649. Diese beginnt mit RF, hat zwei Prüfziffern und danach bis zu 21 Zeichen, die du frei belegen kannst, etwa mit der Rechnungsnummer. SwissQRLink erkennt automatisch, welchen Typ deine IBAN hat, und lässt nur die passende Referenz zu.

Wann sich die QR-IBAN lohnt

Die QR-IBAN spielt ihre Stärke aus, wenn Zahlungen ohne Handarbeit verbucht werden sollen. Weil die QR-Referenz eindeutig zur Rechnung gehört, kann eine Buchhaltungssoftware den Kontoauszug automatisch abgleichen und offene Posten schliessen. Für Vereine mit wenigen Dutzend Beiträgen oder für Private, die eine geteilte Rechnung einsammeln, ist dieser Aufwand unnötig: Dort genügt die normale IBAN mit einer aussagekräftigen Mitteilung. Wichtig ist in beiden Fällen die Konsistenz. Verwende auf Rechnung, im Zahlteil und in der Mahnung stets dieselbe IBAN-Variante und dieselbe Referenzart, sonst entstehen Zahlungen, die dein System nicht zuordnen kann.

Prüfung beim Erstellen

SwissQRLink kontrolliert jede eingegebene IBAN sofort: Länge, Ländercode, Prüfziffern nach Modulo 97 und die Institutsnummer. Erkennt das Formular eine QR-IBAN, verlangt es zwingend eine QR-Referenz und bietet einen Assistenten an, der aus deiner Rechnungsnummer eine gültige 27-stellige Referenz mit Prüfziffer berechnet. Bei einer normalen IBAN schlägt derselbe Assistent eine RF-Referenz vor.

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Häufige Fragen

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