Grundlagen
QR-Einzahlungsschein: Aufbau, Masse und Druck
Zahlteil, Empfangsschein und Swiss QR Code im Detail – und wie du einen normgerechten QR-Einzahlungsschein selbst erzeugst.
Aufbau eines QR-Einzahlungsscheins
Der QR-Einzahlungsschein ist der untere Teil einer Schweizer Rechnung und besteht aus zwei Hälften. Links steht der Empfangsschein mit Konto, Empfänger, Referenz, zahlender Person und Betrag – er dient als Quittung beim Schalter. Rechts steht der Zahlteil mit denselben Angaben in ausführlicher Form und dem Swiss QR Code. Der Code ist das Herzstück: Er enthält maschinenlesbar alle Zahlungsangaben. In seiner Mitte sitzt ein Schweizerkreuz, an dem Banking-Apps erkennen, dass es sich um eine Schweizer Zahlung nach den Swiss Payment Standards handelt und nicht um einen Werbe-QR-Code oder einen Link.
Welche Angaben im Code stecken
Der Datensatz im Swiss QR Code ist streng festgelegt. Enthalten sind:
- Konto: IBAN oder QR-IBAN aus der Schweiz oder Liechtenstein.
- Zahlbar an: Name und vollständige Adresse des Kontoinhabers.
- Betrag und Währung: CHF oder EUR, der Betrag darf offen bleiben.
- Referenz: QR-Referenz, Creditor Reference nach ISO 11649 oder keine.
- Zahlbar durch: Name und Adresse der zahlenden Person, optional.
- Zusätzliche Informationen: Mitteilung mit maximal 140 Zeichen.
Digital und auf Papier gleichwertig
Ein QR-Einzahlungsschein muss nicht gedruckt werden. Wird er am Bildschirm angezeigt, scannt die zahlende Person den Code mit der Banking-App ab; die Zahlung ist damit vollständig erfasst und muss nur noch freigegeben werden. Alternativ lädt sie das PDF herunter und stellt es im E-Banking ein – viele Banken lesen die Datei direkt aus. Auf Papier gilt: weisses Papier, Format A4, Druck ohne Skalierung, schwarze Schrift. Die Perforationslinie oben am Einzahlungsschein und zwischen Empfangsschein und Zahlteil wird als gestrichelte Linie dargestellt; schneiden kannst du entlang dieser Linien.
Häufige Fehler und wie du sie vermeidest
Am häufigsten scheitern QR-Einzahlungsscheine an vier Dingen. Erstens an der Kombination von QR-IBAN und fehlender QR-Referenz – das ist der klassische Abweisungsgrund. Zweitens an unvollständigen Adressen der zahlenden Person: entweder alle Felder oder keines. Drittens an zu langen Texten; Namen und Strassen dürfen 70 Zeichen umfassen, die Mitteilung 140. Viertens am Betragsformat: erlaubt sind Werte von 0.01 bis 999'999'999.99 mit maximal zwei Dezimalstellen. SwissQRLink prüft alle vier Punkte automatisch und zeigt beim Eintippen an, was noch fehlt.
QR-Einzahlungsschein sofort erstellen
Du brauchst keine Software und keine Vorlagen: Erfasse IBAN, Empfängeradresse und Währung, ergänze optional Betrag, Referenz und Mitteilung, und du erhältst einen fertigen QR-Einzahlungsschein als Link und als PDF. Nichts wird gespeichert, alle Angaben stehen im Link und werden ausschliesslich im Browser dargestellt.
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